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OBSTBAUMSCHNITT

Endlich geht’s wieder in den Garten! Die milderen Tage im März eignen sich optimal für einen Obstbaumschnitt.

 

Baum verschneiden 08

 

Damit die Bäume viel Obst tragen können, müssen sie regelmässig geschnitten werden. Der März ist dabei ein idealer Monat für einen ersten Obstbaumschnitt. Wir zeigen euch, was ihr dabei beachten müsst.

 

Äpfel- und Birnenbäume haben im Gegensatz zu Kirsch- oder Zwetschgenbäumen eine Rundkrone. Dementsprechend muss bei dieser Baumsorte darauf geachtet werden, dass die Krone nicht zu dicht ist. Andernfalls kann es im Kroneninneren zu dunkel werden und das ist schlecht für den Blütenansatz. Die Folge ist eine geringe Ernte.

 

Um das zu verhindern, solltet ihr euch den Astwuchs genauer anschauen. Dabei fallen euch wahrscheinlich die sogenannten Wasserschosse auf, die von der Oberseite der Leitäste steil ins Kroneninnere streben. Um die Krone wieder luftiger zu bekommen, schneidet man je nach Obstsorte bis zur ersten Knospe oder auf Astring zurück. Wenn Zweige sich überlagern, scheuern sie aneinander und verletzen sich gegenseitig. Deswegen entfernt man bei sich kreuzenden Trieben davon den jeweils steileren.

 

Die Rundkrone soll weiter gleichmässig in die Breite wachsen. Deshalb kürzt man die Verlängerungen der Leitäste auf eine nach aussen weisende Knospe. Hierbei gelten folgende Regeln: Auf starken Rückschnitt reagiert der Baum mit starkem Neuaustrieb der obersten Knospen. Schwacher Rückschnitt dagegen bewirkt mässigen Austrieb aller Seitenknospen. Bei ungleichmässigem Schnitt, einmal viel und einmal wenig, kehrt sich plötzlich alles um. Je höher die verbliebene Triebspitze im Baum steht, umso stärker treiben die Knospen dort wieder aus.

 

Diese sogenannte Spitzenförderung nutzt man auch, um einen schwachen Leitast zu stärken. Je steiler man ihn mit Hilfe einer Aststütze stellt, umso kräftiger wird sein Wuchs. Dasgleiche passiert auch, wenn man Äste auf einen nach oben wachsenden Seitentrieb zurückschneidet. Je höher die Spitze, desto stärker auch hier der Austrieb.

 

Umgekehrt verfährt man in der Kronenspitze. Hier werden alle steilen Triebe entfernt. Bei größeren Ästen, die man mit einer Säge entfernt, sollte man die offene Stelle gleich nach dem Schnitt mit Wundverschlußmittel oder Baumwachs versiegeln, damit keine Krankheitserreger eindringen können.

 

Im folgenden Sommmer zeigt sich der Erfolg. Der Baum treibt in die Breite aus, ins Kroneninnere gelangt wieder genügend Licht und die flachen Zweige dort bringen erste Früchte.

 

Hier findet ihr Gartengeräte: Astschere, Gartenschere, Handsäge, Wundverschlussmittel. Lektüre findet ihr hier.

 

Autor: Irene Hardjanegara

Bild: LianeM – Fotolia.com

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