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DIE RICHTIGE BAUMWAHL

Einen Baum zu pflanzen hat seit Jahrhunderten Tradition. Der Baum steht bei vielen Völkern für das Leben, den Wachstum, die Entfaltung. 

 

árbol en las manos

 

Die Äste eines Baumes symbolisieren die Verbindung zum Himmel und die Wurzeln des Baumes die Verbindung zur Erde. Früchte bringende Bäume werden häufig als weibliche Symbolik gesehen. Dagegen ist zum Beispiel die Eiche mit ihrem harten, robusten Holz Sinnbild für Kraft, Beharrlichkeit und Männlichkeit.

 

In Baumschulen kann man verschiedene Bäume unterschiedlicher Grösse kaufen. Bevor man jedoch eine Baumschule aufsucht, sollten bestimmte Kriterien wie Standort, Bodenverhältnisse und Wetterlage geklärt sein.

 

STANDORT
Den zukünftigen Standort des Baumes sollte man aufmerksam begehen. Wird der Baum in der prallen Sonne stehen oder eher schattig, wie sind die Windverhältnisse, gibt es genügend Platz für die Baumkrone als auch für die Wurzeln, um sich auszubreiten? Je nach vorhandenem Platz sollte man sich natürlich im Vorhinein über die Größe des Baumes im ausgewachsenen Zustand informieren.

 

BODEN
Der Boden kann sandig, lehmig oder humos und durchlässig sein. Für jeden Boden gibt es passende Bäume. Lehmige Böden bieten keine einfachen Bedingungen. Bei längeren Hitzeperioden werden sie sehr trocken und hart, bei heftigem Regen schnell schlammig bis sumpfig, was zu Staunässe führen kann. Doch Trompetenbäume, Platanen oder Silberölweiden fühlen sich beispielsweise in lehmigen Böden wohl. Auch Ahorn, Zierapfel oder Wallnuss macht ein schwerer Lehmboden nicht zu schaffen.

Der Nachteil von sandigen Böden ist, dass sie kaum Wasser und Nährstoffe halten können. Ein klassischer Baum für sandigen Boden ist natürlich die Kiefer, die sich schon seit dem römischen Reich auf Sandboden bewährt. Aber auch die Birke, Robinie, Douglasie oder verschiedene Eichensorten sind relativ genügsam.

 

DAS RICHTIGE EINPFLANZEN DES BAUMES
Ein guter Zeitpunkt einen Baum zu pflanzen ist der Spätsommer oder Herbst. Der Boden ist nicht mehr so ausgetrocknet wie im Hochsommer und die Wurzeln haben bis zum ersten Frost noch genügend Zeit, sich zu entwickeln.

 

Die Größe der Pflanzlochs ist maßgeblich für die Entwicklung der Wurzeln. Man kann sich einfach am Durchmesser des Wurzelballens orientieren. Das Pflanzloch sollte ungefähr zweimal so groß wie der Ballen sein. Bei einer zuverlässigen Baumschule kann man in der Regel den Baum genau so tief pflanzen, wie er in der Baumschule gestanden hat.

 

Je nach Größe des Baumes sollte der Baum an Pfählen befestigt werden, so dass der Baum auch bei stärkerem Wind genügend Halt hat und anwachsen kann. Nur im ruhigen Zustand kann er gut Wurzeln ausbilden und sich fest im Boden verankern. Der Baumpfahl sollte immer auf der Seite der Hauptwindrichtung stehen. Zum Anbinden eignen sich gerade bei Jungbäumen mit noch weicher Rinde breite Stoffbänder, die nicht einschneiden. Nach etwa drei Jahren kann der Baum von den Pfählen losgebunden werden.

 

 

Das könnte dich auch interessieren: Wie werde ich Baumpate? oder Was muss ich beim Baumfällen beachten?
Text: Irene Hardjanegara
Bild: carballo – Fotolia.com

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