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DER BAUMPATE

In einem natürlichen Wald tragen alte als auch tote Bäume zu einem ökologischen Gleichgewicht bei, denn sie bieten Tieren, Pflanzen- und Pilzarten wichtigen Lebensraum und Nahrung.

 

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Gerade alte Baumbestände können eine Biodiversität gewährleisten, denn viele Lebewesen sind auf sie angewiesen. Nur Bakterien und Pilze können schwer zersetzbare organische Substanzen abbauen und dem Nährstoffkreislauf zurückführen. Diese wiederum finden Zugang durch Einbohrlöcher und Frassgänge von Käfern und anderen Insekten.

 

Spechte sind bekannte Totholzbewohner. Verlassene Spechthöhlen werden wiederum von vielen anderen Höhlenbrütern wie Meise, Kleiber, Star, Dohle, Fliegenschnäpper, Hohltaube und Rauhfusskauz benutzt. Auch Fledermäuse profitieren von alten Spechthöhlen genauso wie Eichhörnchen, Siebenschläfer oder Baummarder. Kröten, Salamander oder Eidechsen nutzen herumliegendes Holz als Schutz- und Überwinterungsort.

 

Doch die meisten alten Bäume fallen der forstlichen Nutzung zum Opfer. Buchen beispielsweise werden oft im Alter von 120 Jahren gefällt, dabei können sie bis zu 400 Jahre alt werden. Silberweiden können bis zu 200 Jahre alt werden, deutsche Eichen können sogar bis zu 1000 Jahre alt werden.

 

Die gute Nachricht: Durch einen Beschluss der Bundesregierung sollen fünf bis zehn Prozent der öffentlichen Wälder einer natürlichen Waldentwicklung überlassen werden. Hier können wir uns mit einer Baumpatenschaft aktiv daran beteiligen. Als Baumpate kann ich rein symbolisch einem Baum Schutz gewähren. Ich kann aber auch tatsächlich Verantwortung für die Pflege des Baum übernehmen, indem ich selber Pflegearbeiten leiste oder durch finanzielle Unterstützung. Baumpate kann im Prinzip jeder werden

 

Über Greenpeace oder baumpaten.de werden Baumpatenschaften angeboten, genauso wie fast jedes Bezirksamt der Stadt darüber informieren kann.

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Eure URBAN FARMER

 

 

 

Text: Irene Hardjanegara
Bild: bildpixel  / pixelio.de

 

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