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Kartoffeln anbauen klingt nach “echter” Landwirtschaft, doch auch im eigenen Garten ist es möglich und ziemlich einfach.

 

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Als erstes sucht man sich seine Lieblingskartoffelsorte aus und lässt diese für etwa zwei Wochen an einem warmen und hellen Ort vortreiben. Sehr schmackhafte, alte Kartoffelsorten aus dem 19. Jahrhundert sind zum Beispiel aus Schottland “Shetland Black”, aus Frankreich “Vitelotte” oder aus Deutschland das “Bamberger Hörnchen”.

 

Vorgetrieben bedeutet, dass die Knollen bereits zu Keimen angefangen haben. Fast jeder hat sicherlich schon einmal ungewollt Kartoffeln zu lange gelagert, so dass sich aus den Augen Triebe entwickelt haben. Beschleunigen kann man dies, indem man die Kartoffelknollen in eine Mischung aus Humus und Sand legt.

 

Idealerweise werden für den Kartoffelanbau Saatkartoffeln verwendet. Saatkartoffeln unterscheiden sich von Speisekartoffeln insofern, dass sie sortenrein sind und teilweise schon seit vielen Jahren existieren. Die meisten Speisekartoffeln aus dem Supermarkt sind dahingehend verändert, dass sie möglichst keine Augen bilden und austreiben können. Mit biologisch angebauten Kartoffeln sollte ein Vortreiben aber gelingen.

 

Frühkartoffeln werden im März gepflanzt und von Juni bis Juli geerntet. Mittelfrühe Kartoffeln sollten nicht vor Ende April gepflanzt werden. Diese werden dann zwischen Juli und September geerntet. Alle späteren Kartoffelsorten müssen bis Ende April gepflanzt und im September geerntet werden.

 

Bevor man die Knollen einpflanzt, muss man sicher sein, dass der Boden frostfrei und humusreich ist. Vor dem Einsetzen muss der Boden tiefgründig aufgelockert werden und von Unkraut befreit sein. Die vorgetriebenen Kartoffeln werden dann etwa 10 cm tief in den Boden eingesetzt und das Pflanzloch verschlossen. Die Saatkartoffeln sollten in einem Abstand von etwa 30 cm voneinander gesetzt werden.

 

Wenn die Kartoffelpflanze etwa 25 cm hoch steht, beginnt man mit dem Anhäufeln. Dabei wird Erde circa 20 cm hoch um den Trieb aufgeschüttet. So verhindert man, dass die Kartoffelknollen Licht abbekommen, da sie sonst grün und ungeniessbar werden. Zum Ernten verwendet man am besten einen Krail. Der richtige Zeitpunkt zum Ernten ist, wenn die Blätter der Kartoffelpflanze abgestorben sind.

 

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Wir sind gespannt auf eure Ergebnisse und wünschen euch eine erfolgreiche Ernte!

 

In einem anderen Artikel könnt ihr auch nachlesen, wie ihr Kartoffeln auf dem Balkon anbauen könnt.

 

Ein Buch rund um die Knolle findet ihr hier.

 

Text: Irene Hardjanegara

Bild: M. Großmann.pixelio.de / Susanne Schmich.pixelio.de

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