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GRASMILBEN

Mit dem Sommer zieht uns es auf die Rasenflächen – ob im Garten oder im Park. Dort erwarten uns allerdings gelegentlich unangenehme Zeitgenossen.

 

grass

 

In der Zeit von Juli bis Oktober sind Deutschlands Wiesen unter Umständen von Grasmilben bevölkert, die sowohl bei unseren Vierbeinern, als auch bei uns einen Ausschlag auslösen können. Ihr Biss verursacht rötliche Pusteln, die tagelang jucken. Dabei sind die Milben weniger das Problem als viel mehr ihre Larven, die im Juni bzw. Juli schlüpfen. Ähnlich wie Zecken warten sie im Gras auf einen vorbeikommenden Wirt, dem sie sich anheften und „anzapfen“ können.

 

Das Problem mit der Grasmilbe ist, dass – im Gegensatz zum Mückenstich, dessen Juckreiz vergleichbar ist – das Jucken bis zu zwei Woche anhalten kann. Dagegen angehen könnt ihr, indem ihr erstmal mit 70-prozentigem Alkohol die betroffene Stelle abtupft. Danach könnt ihr auf Hausmittel wie Zwiebel- oder Zitronensaft zurückgreifen. In schwerwiegenden Fällen empfiehlt es sich die Apotheke bzw. den Hautarzt aufzusuchen.

 

Was, aber wenn euer eigener Rasen von Grasmilben betroffen ist? Um das rauszufinden, könnt ihr an einem sonnigen und trockenen Tag ein weißes Blatt Papier auf dem Gras auslegen. Die Spinnentiere werden davon ausgezogen und lassen sich mittels ihres rötlichen Körpers gut darauf ausmachen.

 

Wenn dieser Test positiv ausgefallen ist, solltet ihr zum einen darauf achten, dass euer Gras regelmäßig – am besten einmal wöchentlich – gemäht wird. Die Abfälle müsst ihr umgehend entsorgen aber nicht auf dem Kompost. Darüber hinaus ziehen sich Milben bei Feuchtigkeit in den Boden zurück – achtet also darauf, dass ihr den Rasen in Trockenperioden feucht haltet. Im nächsten Frühjahr solltet ihr zudem euren Rasen vertikutieren, da die Grasmilben eine Vorliebe für Moos haben.

 

Eine wirksame und nachhaltige Methode zur Behandlung des Rasens gegen Milben gibt es nicht. Die Wirksamkeit von Chemiekeulen ist nur eingeschränkt und dementsprechend nicht zu empfehlen. Einige Gärtner schwören darauf – nach einer Plage im Vorjahr – im Mai des Folgemonats den Rasen an einem trockenen Tag mit einem Kalkstickstoff-Dünger zu versehen. In jedem Fall kann man die Milbenplage lediglich eindämmen. Aber zum Glück ist der Milbenbiss nicht gefährlich – bloß lästig! Also keine Sorge!

 

Text: Sofja Tuch

Bild: robert – Fotolia.com

 

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