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HEILERDE

Gut für die Gesundheit und gut für die Schönheit – Grund genug, um mal einen genauen Blick auf das Wundermittel Heilerde zu werfen.

 

Heilerde

 

Die Heilerde ist bereits seit dem Mittelalter als Naturheilmittel bekannt. Besondere Aufmerksamkeit wurde ihr durch Sebastian Kneipp zu teil, dem Begründer der Kneipp-Medizin.

 

Bei der Heilerde handelt es sich um ein aus Ablagerungen gewonnenes Pulver aus Mineralien und Spurenlemente, das mit Wasser vermischt wird.

 

Heilerde kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden, wobei das in der Apotheke, Drogerie oder Reformhaus zu erwerbende Produkt sowohl reine Heilerde als auch bereits auf bestimmte Bedürfnisse abgestimmte und mit bestimmten weiteren Zusätzen versehene Heilerde sein kann.

 

Innerlich angewendet hilft Heilerde gegen Durchfall und Sodbrennen. Ihr wird aber auch entgiftende Wirkung nachgesagt, weshalb ihr sie auch bei Fastenkuren anwenden könnt. Zur innerlichen Anwendung gebt ihr zwei bis drei Teelöffel des Pulvers in ein halbes Glas Wasser und trinkt es in kleinen Schlucken. Die Heilerde wird sich im Wasser nicht auflösen, aber ihr Geschmack wird durch das Verdünnen mit Wasser gemildert. Wen der Geschmack nicht stört, kann Heilerde auch direkt einnehmen und im Mund mit Speichel zu einem Brei werden lassen, bevor sie geschluckt wird. Bei akuten Beschwerden könnt ihr die Heilerde bis zu drei mal am Tag nehmen, idealerweise auf nüchternen Magen.

 

Äußerlich wird Heilerde vor allem zur Behandlung von Akne in Form von Masken angewandt. Dazu könnt ihr auf einen Eßlöffel Erde zwei Eßlöffel Honig und etwas Wasser geben. Das Ganze wird nun zu einer streichfähigen Masse verrührt und auf das gereinigte Gesicht aufgetragen. Nach 20 Minuten spült ihr euer Gesicht mit lauwarmen Wasser ab. Anschließend solltet ihr eure Haut immer mit Feuchtigkeit versorgen – zum Beispiel durch Jojobaöl – da Heilerde die Haut stark austrocknet.

 

Darüber hinaus hilft Heilerde mit Wasser zu einem Brei vermengt aber auch als Wickel bei Gelenkschmerzen. Dazu den Brei etwa einen halben Zentimeter dick auf die entsprechende Stelle auftragen und trocknen lassen. Dabei kann man ruhig einmal täglich einen Wickel machen, wenn die Schmerzen akut sind.

 

Hier könnt ihr Heilerde zur äußerlichen oder innerlichen Anwendung bekommen.

 

WICHTIG: Heilerde kann die Inhaltsstoffe anderer Medikamente binden. Nehmt diese also mit einem gewissen Abstand und haltet Rücksprache mit eurem Arzt oder Apotheker.

 

Text: Nicole Kubitza

Bild: PhotoSG – Fotolia.com

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