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KOKOSÖL
Kokosöl ist vielseitig einsetzbar – zum Backen, Braten und zu kosmetischen Zwecken. Wir zeigen euch, wie ihr es ganz einfach selber machen könnt.
Am Anfang steht logischerweise die Kokosnuss. Achtet darauf, dass ihr eine sehr reife, dunkelbraune Kokosnuss verwendet. Die kleinen, grünen sind weniger gut geeignet, denn je jünger die Kokosnuss, desto weniger Öl könnt ihr gewinnen.
Diese zerteilt ihr nun mit einem scharfen Hackmesser in zwei Hälften und kratzt das Fruchtfleisch aus der Kokosnuss. Dazu könnt ihr wahlweise ein scharfes Messer oder auch einen Löffel nehmen – je nach Festigkeit des Fruchtfleisches. Die so gewonnenen Kokosstücke schneidet ihr klein und gebt sie in den Mixer, bis alles fein zerhackt ist. Ihr könnt auch etwas Wasser dazu geben, damit sich die Masse besser verarbeiten lässt.
Danach müsst ihr das Ganze durch einen Kaffeefilter oder ein Mulltuch seihen. Dazu gebt ihr kleine Mengen aus dem Mixer auf den Filter und drückt die Flüssigkeit heraus, die ihr in einem Gefäß eurer Wahl auffangt.
Die Flüssigkeit könnt ihr jetzt für einen Tag an einem kühlen Ort stehen lassen, währenddessen sich die Kokosmilch vom -öl trennt. Ihr könnt sie auch in den Kühlschrank stellen aber es ist nicht notwendig. Anschließend schöpft ihr die Milch ab und zurückbleibt das reine, kaltgepresste Kokosöl.
Dadurch, dass ihr das Öl kalt presst, bleiben mehr gesunde Wirkstoffe erhalten, als bei der Gewinnung mittels Erhitzen. Es empfiehlt sich, das Kokosöl außerhalb des Kühlschranks aufzubewahren, wo es sich etwa ein halbes Jahr hält. Bei Raumtemperatur verfestigt sich das Öl zur einer festen, weißlichen Masse und wird dann auch als Kokosfett bezeichnet.
Text: Nicole Kubitza
Bild: govindji – Fotolia.com