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MOND + GARTEN

Die Gravitationskraft und der Einfluss des Mondes sind unbestreitbar. Pflanzen bestehen zur Hälfte und mehr aus Wasser. Kann sich also die Kraft des Mondes nicht auch auf das Pflanzenwachstum auswirken?

 

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So wie die Meere auf der mondzugewandten Erdseite vom Mond angezogen werden, beeinflusst der Mond nicht nur die Gezeiten sondern auch alle anderen Flüssigkeiten. Esoterischer Quatsch oder Wissenschaft?

 

Interessant ist, dass Bäume einstig nicht das ganze Jahr über geschlagen worden sind sondern nur an bestimmten Tagen. Die Forstwirtschaft richtet sich seit jeher an den Mondkalender. Holz lebt und arbeitet auch noch lange nachdem es geschlagen wurde. Wissenschaftler fanden heraus, dass sich bei abnehmendem Mond die Säfte zu den Wurzeln hin verschieben – der Stammdurchmesser sich somit zusammenzieht; bei zunehmendem Mond hingegen steigen die Säfte – der Stammdurchmesser nimmt dann folglich zu. Mondphasenholz wird also bei abnehmendem Mond geschlagen. Dann befindet sich weniger Saft im Stamm und dem Holz wird nachgesagt, dass es trockener, rissfreier und witterungsbeständiger sei.

 

Bei zunehmendem Mond steigt das Wasser in den Pflanzen, das Wachstum der Blätter und Blüten wird angeregt. Alles konzentriert sich jetzt auf das oberirdische Wachstum. Demnach können alle Blatt-, Frucht- und Blütenpflanzen nun ausgesät, gepflanzt oder umgepflanzt werden. Vor allem Artischocken, Blattgemüsearten, Blumenkohl, Brokkoli, Brunnenkresse, Endiviensalat, Gerste, Gurken, Kohl, Kohlrüben, Kopfsalat, Melonen, Porree, Spargel und Spinat sollte man in diesem Zeitraum pflanzen. Ernten sollte man die Früchte, die man auch direkt danach verzehrt. Ausserdem ist ein guter Zeitpunkt für die Stecklingsvermehrung oder das Veredeln von Pflanzen.

 

Bei abnehmendem Mond wandert der Mond zur Sonne hin. Die Säfte in den Pflanzen sinken, die Kräfte der Pflanzen ziehen sich in die Erde zurück und das unterirdische Wachstum wird in dieser Phase gefördert. Jetzt ist die Zeit für alle Pflanzen, die unter der Erde wachsen. Zum Beispiel Rote Bete, Erdnüsse, Kartoffeln, Mohrrüben, Radieschen, Rhabarber, Sellerie und Zichorie. Da sich die Säfte im Wurzelbereich der Pflanzen befinden, können Bäume und Sträucher geschnitten werden. Obst, das gelagert wird, wird jetzt geerntet.

 

Humbug oder interessant? Mehr erfahrt ihr in diesem Buch hier.

 

 

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Text: Sofja Tuch

Bild: Bernd Kasper  / pixelio.de

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