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WISSENSWERTES RUND UM DEN SCHEIT

Es wird kalt, der erste Schnee steht vor der Tür und damit beginnt die Zeit, es sich vor dem Kamin gemütlich zu machen. Doch gibt es beim Kaminholz einiges zu beachten.

 

Feuerholz

 

Am Anfang muss man das Kaminholz natürlich erstmal nach Hause bekommen. Da stellt sich die Frage: Selber schlagen oder kaufen?

 

Um Kaminholz selber schlagen zu können, braucht es einiges an Muskelkraft und AUF JEDEN FALL die richtige Ausrüstung. Ohne ausreichende Schutzkleidung geht es nicht und dazu gehören Kleidung aus einem Spezialstoff, Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen sowie ein Helm mit Gesichtsvisier – alles im Fachhandel zu bekommen. Außerdem braucht ihr eine Kettensäge und eine Axt. Beim Kauf des Equipments solltet ihr euch unbedingt von einem Fachmann beraten lassen. Viele lokale Forstämter bieten auch Kurse zu dem Thema an. In einigen Bundesländern ist der Besuch eines solchen Kurses sogar Pflicht, um im Wald überhaupt Bäume schlagen zu dürfen. Dazu solltet ihr euch im Vorfeld schlau machen. Außerdem könnt ihr natürlich nicht einfach so drauf los forsten. Wichtig also: Anruf beim Forstamt nicht vergessen. Und dann heißt es: Fällen, spalten, sägen, hacken. Anschließend gilt es das Holz an einem trockenen Ort einzulagern – für mindestens ein Jahr, besser zwei.

 

Kaminholz selber zu schlagen ist schon arg viel Arbeit. Einfacher ist es natürlich das fertige Holz zu kaufen – allerdings muss man sich auch hier ein bißchen Mühe machen, wenn man gutes Holz haben möchte und noch keinen Händler des Vertrauens gefunden hat. Erstens gilt es natürlich Preise zu vergleichen. Diese können durchaus weit auseinander liegen. Zweitens solltet ihr euch die Händler nicht nur online anschauen, sondern auch mal hinfahren und einen Blick auf die Lagerung werfen. Stockflecken? Schimmel? Dann nichts wie weg! Drittens solltet ihr darauf achten, dass euch keine Hölzer mit niedrigem Brennwert untergeschoben werden, wie Weide, Pappel, Erle oder ähnliches. Vierstens sollte das Holz mindestens ein Jahr abgelagert sein. Und last but not least: Ihr solltet nur nachweisbar nachhaltig angebautes Holz erwerben!

 

Habt ihr euer Holz nun glücklich nach Hause gebracht, gilt es das Holz richtig zu lagern. Jedes Holz sollte erstmal eine Weile lagern, bevor er verfeuert wird, um die eventuell vorhandene Restfeuchtigkeit zu vertreiben. Dabei möchten die Scheite luftig und mit Abstand zur Wand gestapelt werden. Es sollte Luft zirkulieren können, weshalb ihr auch auf den Einsatz von Planen zum Abdecken verzichten solltet.

 

Wenn euer Holz schön abgelagert ist, kann es in den Kamin wandern. Um diesen ordentlich anzufeuern, braucht ihr Anmachholz – z.B. aus Fichte oder Kiefer -, Kaminanzünder und Holzscheite. Ein flacher Holzscheit wird nun auf den Kaminboden gelegt. Darauf kommen die Kaminanzünder und die Anmachhölzer werden wie ein kleines Zelt darüber gestapelt. Nachdem der Kaminanzünder entfacht wurde und die Anmachhölzer ordentlich entflammt sind, könnt ihr Scheite auflegen und es euch gemütlich machen.

 

Text: Sofja Tuch

Bidl: Marco2811 – Fotolia.com

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