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NUSSERNTE

Im Herbst sind sowohl die Hasel- als auch die Walnüsse reif. Wir geben euch ein paar nützliche Tipps zu Ernte und Lagerung.

 

Mix nuts.

 

Die Walnuss

 

Dass die Walnüsse reif zur Ernte sind erkennt man daran, dass sie vom Baum fallen und dabei ihre Schale aufplatzt. Ihr solltet davon absehen Nüsse vom Baum zu schlagen oder sogar direkt zu pflücken. Reif sind sie erst, wenn sie von allein vom Baum fallen. Allerdings schadet es nicht, den Baum vorsichtig zu schütteln und zu schauen, ob sich dann nicht doch die eine oder andere Nuss löst.

 

Jetzt gilt es schneller zu sein als Eichhörnchen und Co. und die herabgefallenen Nüsse zu ernten. Idealerweise haltet ihr den Rasen um den Baum in der Erntezeit kurz, damit ihr die Nüsse schneller findet.

 

Dann gilt es die grüne Schale von den Nüssen zu pellen. Es empfiehlt sich hierbei Handschuhe zu tragen, damit die Gerbsäure keine Flecken auf eurer Haut hinterlassen kann.

 

Anschließend breitet ihr die Walnüsse auf einem Handtuch oder einer Zeitung zum Trocknen an einem warmen Ort aus. Ihr müsst dabei darauf achten, dass die Nüsse von allen Seiten gleichmäßig trocknen können, damit sich kein Schimmel bildet. Deshalb solltet ihr sie regelmäßig wenden. Alternativ könnt ihr sie in einem Netz aufhängen und dieses regelmäßig durchrütteln. Die Trockenphase dauert etwa zwischen vier und sechs Wochen.

 

Wenn die Walnüsse getrocknet sind, könnt ihr sie an jedem kühlen und trockenen Ort locker bis nach Weihnachten lagern. Am besten schmecken sie allerdings direkt nach der Ernte.

 

Die Haselnuss

 

Wie auch bei den Walnüssen gilt: Was reif ist, fällt vom Strauch – was nicht vom Strauch fällt, ist auch noch nicht reif. Allerdings dürft ihr auch gern den Strauch schütteln und damit etwas nachhelfen. Außerdem solltet ihr darauf achten, dass zum einen die Haselnuss nicht mehr grün ist, sondern eine schöne braune Färbung angenommen hat und sich zum anderen die Außenhülle leicht lösen lässt.

 

Auch die Haselnuss möchte nach der Ernte erstmal getrocknet werden. Dabei solltet ihr darauf achten, dass sich keine Risse in der Schale befinden. Diese Nüsse eignen sich nur zum direkten Verzehr, nicht jedoch zum Trocknen und Lagern, da sich dabei Schimmel bilden kann. Zum Trocknen legt ihr die Nüsse einzeln auf Zeitungspapier oder einem Handtuch aus und wendet sie regelmäßig.

 

Der Trocknungsprozess dauert wie bei der Walnuss auch etwa vier bis sechs Wochen. Ob eine Nuss ausreichend getrocknet ist, könnt ihr erkennen, wenn ihr sie schüttelt. Wenn ja, ertönt ein klackendes Geräusch von der getrockneten Nuss in der Schale.

 

Nach dem Trocknen kann man die Haselnuss etwa neun Monate an einem kühlen und trockenen Ort lagern.

 

Wir wünschen euch viel Vergnügen bei der Ernte!

 

Text: Nicole Kubitza

Bild: Valentina R. – Fotolia.com

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