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PFINGSTROSEN

Jetzt ist die Zeit eine der schönsten Rosengewächse: die Pfingstrose. Damit sie sie euch jahrelang Freude bereiten, zeigen wir euch, was bei der Pflege und beim Pflanzen von Pfingstrosen zu beachten ist.

 

Pfingstrosen
Wer noch keine eigenen Pfingstrosen hat, muss nicht traurig sein, denn eine gute Pflanzzeit für Pfingstrosen liegt im Herbst. Die Echte Pfingstrose (Paeonia officinalis) oder auch Bauern-Pfingstrose genannt ist winterhart, denn ihre Wildpflanze wächst im Mittelmeerraum in Höhen bis zu 1800 Metern. Sie ist von daher auch eine langlebige und unkomplizierte Pflanze. Die Pfingstrose liebt sonnige Standorte und kalkhaltige, durchlässige Böden.

 

Einpflanzen
Staudenpfingstrosen benötigen etwa eine Pflanzfläche von 90 x 90 cm. Bei kleineren Sorten reichen auch etwa 70 x 70 cm. Die Pflanzgrube sollte großzügig in der Breite sein, mindestens 60 cm Durchmesser, jedoch nur so tief, dass die Augen maximal 2-3cm hoch unter der Erde stecken, da sonst die Blüte ausbleiben kann oder die Pflanze blühfaul wird.

Strauchpfingstrosen brauchen für einen optimalen Wuchs mehr Platz, mindestens 130 x 130 cm. Die Pflanzgrube sollte etwa ein Drittel größer als der Wurzelballen der Pflanze sein. Bei der Tiefe verhält es sich bei den Strauchpfingstrosen anders als bei den Staudenpfingstrosen. Strauchpfingstrosen müssen mindestens 10 cm unter die Erde eingesetzt werden, ansonsten kann sie keine Wurzeln bilden und die Pflanze stirbt nach wenigen Jahren einfach ab.

 

Pflege
Strauchpfingstrosen vertragen einen Rückschnitt im November, wobei die Triebe bis zur ersten Knospe zurückgeschnitten werden. Bei Staudenpfingstrosen werden die Stängel im Oktober / November möglichst dicht über dem Boden abgeschnitten.
Ein zu humusreicher Boden fördert eher Pilzerkrankungen. Deswegen gilt bei der Düngung: Weniger ist mehr. Kurz nach der Blüte können Pfingstrosen mit einem schwach dosierten Nährstoffdünger gedüngt werden.

 

Text: Sofja Tuch

Bild: Friedberg – Fotolia.com

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