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GÄRTNERN OHNE TORF

Das Bundes-Umweltministerium und die Umweltschutzverbände warnen, dass mit der Verwendung von Torf der Lebensraum Moor zerstört wird. Doch gibt es Alternativen zum Torf?

 

Gardeners hands planting flowers at back yard

 

Torf ist ein bei Profi- wie auch Hobbygärtnern beliebter Stoff. Torferde ist gut verträglich für Blumen wie Gemüse und Obst, ist luftig und lagert Wasser ideal ein. Doch wird zunehmend Kritik an dem Produkt laut.

 

Beim Torf handelt es sich um ein organisches Sediment, das in dieser Form nur in Mooren entstehen kann. Der Abbau des Torfs zerstört den ökologischen Lebensraum Moor und damit eines der artenreichsten Ökosysteme.Darüber hinaus wird beim Torfabbau Kohlendioxid freigegeben, dass der Atmosphäre und damit dem Klima schadet.

 

Dementsprechend werden immer mehr Warnungen laut. Das Bundes-Umweltministerium ruft zur Verwendung von torffreier Erde auf und sowohl Nabu als auch Bund machen auf die schädliche Verwendung von Torf aufmerksam.

 

Doch gibt es überhaupt Alternativen zu dem Produkt Torf? Ist Torf nicht in jedem Beutel Erde enthalten?

 

Tatsächlich gibt es mit zunehmendem Bewusstsein hinsichtlich der Problematik immer mehr Anbieter von torffreier Gartenerde, z.B. von Florasan, Humusziegel oder Compo. Wichtig ist, dass es sich tatsächlich um torffreie Erde handelt. Dabei gibt es inzwischen auch spezielle Mischungen für bestimmte Pflanzen und deren Bedürfnisse. Lasst euch doch in eurem Gartencenter hierzu beraten.

 

Darüber hinaus ist Kompost ein wunderbarer Ersatz. Den könnt ihr sogar selber machen. Da Kompost deutlich nährstoffreicher ist als Torf, müsst ihr auch viel weniger düngen und verbessert zudem eure Bodenqualität.

 

Bei der Umstellung auf torffreie Erde müsst ihr allerdings berücksichtigen, dass diese Wasser weniger gut speichert – also einmal mehr gießen als gewohnt.

 

Ihr seht also, es gibt durchaus Alternativen zum Torf. Dementsprechend raten wir: Lieber gärtnern ohne Torf!

 

Text: Nicole Kubitza

Bild: Alexander Raths – Fotolia.com

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