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ESSEN / TRINKEN / CHUTNEY, SENF & CO

QUITTEN-KÜRBIS-CHUTNEY

Heute möchten wir gern zwei Herbst-Klassiker zusammenbringen und euch zeigen, wie die beiden gemeinsam ein super leckeres Chutney ergeben.

 

Quittenchutney

 

Ihr braucht:

 

  • 2 kg Kürbis
  • 2 kg Quitten
  • 1 Liter Weißwein
  • 1 Liter Apfelsaft
  • 3 Schalotten
  • 1 Zwiebel
  • 5 cm frischer Ingwer
  • 100 g Zucker
  • 15 Gewürznelken
  • 3 Sternanis
  • 1 Vanilleschote
  • 2 Stangen Zimt

 

Zu Beginn gilt es die Quitten ganz ordentlich mit einem trockenen Tuch abzureiben, so dass sich ihr Flaum löst. Dieser enthält Bitterstoffe, die ansonsten das Chutney verderben. Dann werden die Früchte gewaschen, geschält und in Würfel geschnitten. Das Kerngehäuse muss ebenfalls entfernt werden. Die Kerne könnt ihr allerdings aufheben und anderweitig verwenden, wie wir euch in unserem letzten Artikel zur Quitte gezeigt haben.

 

Der Kürbis wird ebenfalls gewaschen und geviertelt. Hier könnt ihr die Schale dran lassen – es sei denn sie weist unschöne Stellen auf.

 

Auch der Ingwer wird in möglichst kleine Würfel geschnitten.

 

Alle diese Zutaten werden jetzt mit den Nelken, dem Sternanis, dem Zimt, dem Mark aus der Vanilleschote und der Schote selber sowie dem Zucker, dem Apfelsaft und dem Weißwein in einen Topf gegeben. Die Maße wird bei mittlerer Hitze und vereinzeltem Rühren erhitzt, bis die Früchte weich aber noch nicht vollständig verkocht sind.

 

Nachdem ihr den Topf vom Herd genommen habt, nehmt ihr die Hälfte des Inhalts ab und püriert diese. Außerdem werden die Schalotten und Zwiebeln geschält und in Streifen geschnitten. Diese werden nun gemeinsam mit dem pürierten Teil zurück in den Topf gegeben und alles nochmals aufgekocht.

 

Anschließend könnt ihr etwa einen halben Liter Flüssigkeit abschöpfen und das fertige Chutney in zuvor gut gereinigte und sterilisierte Einweckgläser geben, die ihr gut verschließt und auf den Kopf stellt.

 

Wenn alles abgekühlt ist, könnt ihr das Chutney verschenken oder auch selber genießen. Guten Appetit!

 

Und für alle, die gern noch mehr leckere Dinge aus der Quitte machen möchten, schaut doch mal in dieses Buch: Quitten – Das Comeback einer vergessenen Frucht.

 

Text: Sofja Tuch

Bild: HLPhoto – Fotolia.com

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